dklb_close dklb_info dklb_bt_arrow_left dklb_bt_arrow_right dklb_sl_arrow_left dklb_sl_arrow_right

Informationen zur Spielersperre

Der Glücksspielstaatsvertrag sieht als wichtige Maßnahme zum Schutz der Teilnehmer und zur Bekämpfung der Spielsucht ein übergreifendes Sperrsystem vor, mit dessen Hilfe Personen von der Teilnahme am Spielgeschehen ausgeschlossen werden sollen, falls sich herausstellt, dass sie z. B. spielsuchtgefährdet, spielsüchtig oder überschuldet sind oder die Personen dies selbst beantragen.

Um die Spielersperren zu erfassen und zu prüfen, führen die Lotteriegesellschaften und Spielbanken deutschlandweit eine gemeinsame zentrale Sperrdatei.

Es gibt verschiedene Sperrformen:

Eine Selbstsperre kann vom Spieler selbst und zum eigenen Schutz beantragt werden.

Der Antrag auf Selbstsperre kann persönlich oder postalisch bei der Deutschen Klassenlotterie Berlin oder in einer Berliner LOTTO-Annahmestelle abgegeben werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Antrag für Selbstsperre unter „Informationen zur Selbstsperre“, den wir Ihnen unten zum Download anbieten.

Dem Antragssteller wird die verfügte Spielersperre unverzüglich schriftlich mitgeteilt.

Fremdsperren können aufgrund von Meldungen und Hinweisen dritter Personen (z. B. von Familienangehörigen, Freunden) verhängt werden. Gründe für eine Fremdsperre können sein, dass die betreffende Person

Der betroffene Spieler erhält vor Aufnahme in die Sperrdatei die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Nach Prüfung und Zustimmung des Sperrantrages wird die betroffene Person in einem bundesweiten Sperrsystem registriert.

Anträge einer Fremdsperre sind durch die meldende Person unter Beifügung geeigneter Unterlagen zur Glaubhaftmachung bei der Deutschen Klassenlotterie Berlin persönlich einzureichen.

Die Spielersperre ist unbefristet. Die Mindestsperrdauer beträgt ein Jahr. Danach kann auf Antrag der gesperrten Person die Aufhebung erfolgen, wenn zu diesem Zeitpunkt die Gründe für die Spielersperre nicht mehr vorliegen und auch sonst keine Gründe für eine Spielersperre im Sinne von § 8 Abs. 2 GlüStV vorliegen. Das Nichtmehrvorliegen der Gründe für die Spielersperre ist durch die gesperrte Person mit prüffähigen Unterlagen (Unbedenklichkeitsbestätigung eines in Spielsuchtdiagnostik und -therapie ausgewiesenen klinischen Experten, Bestätigung über Ihre geordneten finanziellen Verhältnisse durch Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt oder Schuldnerberatungsstelle, sonstige ergänzende Beurteilungen/Bestätigungen, wie z. B. Bonitätsauskunft einer Wirtschaftsauskunftei) nachzuweisen.

Die Aufhebung der Spielersperre ist schriftlich mit dem dafür vorgegebenen Formular bei dem Glücksspielanbieter zu beantragen, der die Spielersperre verfügt hat.

Während der Dauer der Spielersperre dürfen gesperrte Personen nicht an Sportwetten und an Lotterien mit besonderem Gefährdungspotential sowie am Spielbetrieb der deutschen Spielbanken teilnehmen. Gesperrte Spieler dürfen auch nicht am Internetspiel teilnehmen (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 GlüStV).

Weitere Details zum Thema Spielersperren entnehmen Sie bitte den Informationen in den hier hinterlegten Antragsformularen: