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Chronik

Auf dem Weg zum Glück
Die 1. Berliner Stadtlotterie wurde am 16. August 1945 von der Alliierten Kommandantur genehmigt. Ziehungstermin sollte schon wenige Tage später – am 25. August 1945 – sein. Bei der ersten Ziehung wurde ein Netto-Gewinn von 352.946,80 RM erzielt. Allerdings war der Berliner Stadtlotterie nur ein relativ kurzes Leben beschieden. Nach 10 Ausspielungen war im März 1947 Schluss.

Die Deutsche Klassenlotterie Berlin entsteht
Am 30. März 1947 errichtete der Magistrat von Groß-Berlin die Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB), die durch eine nicht veröffentlichte Anordnung der Alliierten Kommandantur genehmigt wurde. Der Startschuss für die Mehrklassenlotterie der DKLB fiel dann am 11. Juli 1947 mit der Ziehung der 1. Klasse. Am 30. Juni 1951 stimmte der Senat von Berlin der Gesetzesvorlage zu, in der die Zahlenlotterie der DKLB erlaubt wurde. Das Gesetz wurde am 28. Juli 1952 im Gesetzblatt des Landes Berlin verkündet. Die Deutsche Klassenlotterie Berlin wurde eine Anstalt öffentlichen Rechts und erhielt die Erlaubnis, die aus Einzelziehungsvorgängen bestehende Zahlenlotterie einzuführen.

"5aus90" entsteht
59, 15, 78, 27, 87: So lauteten die Gewinnzahlen der ersten Auslosung des Spiels 5aus90, die am 11. Januar 1953 in der Berliner Lottozentrale gezogen wurden. Zum ersten Spiel wurden mehr als 300.000 Wetten abgeschlossen, es gab vier Vierer. Die Gewinner, die jeder nur 50 Pfennige eingesetzt hatten, konnten eine Summe von je 10.822 Mark in Empfang nehmen – für die damaligen Verhältnisse ein gewaltiger Betrag. Bereits in der dritten Spielwoche war die Zahl der Wetten auf über eine halbe Million gestiegen, und mit 68.236 Mark wurde eine Rekordsumme für den einzigen Vierer der Ziehung vergeben. Der Siegeszug des LOTTO-Spiels war schon nach so kurzer Zeit nicht mehr aufzuhalten.

Aus "5aus90" wird "6aus49"
Im ersten Geschäftsjahr konnte die DKLB bereits einen Umsatz von 25 Millionen Mark verzeichnen. Doch schon 1954 – genau ein Jahr später – forderte die Konferenz der Ministerpräsidenten Berlin auf, sein Zahlenlotto einzustellen. Was war geschehen? Mehr als die Hälfte der Einnahmen der Berliner Lotterie kam mittlerweile aus dem Bundesgebiet. Diese Einnahmen hätten die Bundesländer natürlich gern für sich verbucht.
Erst mit der Gründung des Deutschen Lottoblocks im Juni 1955 waren die Streitereien aus der Welt geschafft. Während man in den Bundesländern, die Mitglieder des Lottoblocks wurden, das Zahlenlotto "6aus49" spielte, hielt man in Berlin weiter am Zahlenlotto "5aus90" fest. Erst am 4. Oktober 1959 entschied sich auch Berlin, Mitglied im Deutschen Lottoblock zu werden und stellte sein Zahlenlotto auf "6aus49" um. Ein Umstand, der übrigens auch den Berliner LOTTO-Spielern zugute kam. Denn die Chancen auf einen Hauptgewinn erhöhten sich beträchtlich: von 1:44 Millionen beim Spiel "5aus90" auf 1:14 Millionen beim Spiel "6aus49".

Das neue LOTTO-Haus
Mit der steigenden Popularität des LOTTO-Spiels wuchsen auch die Anforderungen an die DKLB. Die Zahl der Mitarbeiter stieg stetig an, und schon bald reichte der Platz in der Landesfinanzverwaltung am Kurfürstendamm nicht mehr aus, um die gesamte Verwaltung unterzubringen. In der Brandenburgischen Straße/Ecke Paulsborner Straße fand man ein geeignetes Grundstück. In den Jahren 1954/55 entstand dort das LOTTO-Haus. Die Meinung der Berliner zu dem Bauwerk schwankte damals zwischen "hässlich" und "avantgardistisch". Heute steht das LOTTO-Haus unter Denkmalschutz.

Ein LOTTO in ganz Berlin
Im Januar 1990 fuhren Vertreter der DKLB erstmals nach Ostberlin, um mit der Ostdeutschen LOTTO GmbH, die aus dem VEB Wettspielbetriebe hervorgegangen war, über eine Kooperation zu verhandeln. Dabei stießen sie auf erhebliche Widerstände, die auch in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wurden.
Alle Streitereien über die Zukunft des LOTTOs in Berlin wurden aber schon wenig später mit dem Magistratsbeschluss vom 7. August 1990 hinfällig. Die DKLB erhielt die Genehmigung, ihr Spielangebot auf den Ostteil der Stadt auszudehnen. Im LOTTO-Haus in der Brandenburgischen Straße herrschte Aufbruchstimmung. Noch im August wurden die ersten 39 DKLB-Verkaufsstellen in Ost-Berlin eröffnet. Der Umsatz der Ostdeutschen Lotto GmbH hingegen schrumpfte beständig, bis im September 1992 das endgültige Aus kam.

Auf dem neuesten Stand der Technik
Längst vorbei ist die Zeit, in der die LOTTO-Zahlen noch von Hand überprüft und zu Kontrollzwecken von jedem Tipp ein Kohlebogen im Tresor aufbewahrt wurde. Bei der Auswertung der Spieldaten und der Gewinnermittlung setzt LOTTO Berlin jetzt auf modernste Technologie.
Bereits seit 1996 laufen die elektronisch gespeicherten Spielscheine per Datenleitung aus den rd. 1.000 Berliner LOTTO-Annahmestellen in der Zentrale von LOTTO-Berlin ein, um dort direkt im Rechenzentrum bearbeitet zu werden. Dazu wurde in jeder LOTTO-Annahmestelle ein browserfähiges Terminal aufgestellt, über das die Spielschein-Daten gelesen und verschickt werden konnten.

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen wichtige Ereignisse in unserer LOTTO-Geschichte zusammengestellt:

Jahr Ereignis
1763 Staatliches Monopol für Lotterie in Preußen
1810 Verbot des Zahlenlottos in Berlin, die ersten Spielbanken entstehen
1863 Spielbanken werden in Preußen wieder verboten
1933 Aufhebung des Spielbankenverbots
1938 Entstehung der Deutschen Reichslotterie
1945 Ende der Deutschen Reichslotterie, Entstehung der Berliner Stadtlotterie, Aufbaulotterie
1946 Am 11. Juli Gründung der Deutschen Klassenlotterie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg
1949 Gründung der Berliner Sporttoto Gesellschaft, erste Wettmöglichkeit beim Berliner Fußball-TOTO
1952 Per Gesetz wird die DKLB zur Anstalt öffentlichen Rechts erklärt
1953 11. Januar: Einführung des Zahlenlottos "5aus90" und der 9er und 11er Wette
1955 Das Spiel "6aus49" wird im Deutschen Lottoblock eingeführt
1956 Das LOTTO-Haus in der Brandenburgischen Straße wird bezogen
12. Mai: Bundesweite Einführung der Ergebniswette
17. Juni: Einführung der Zusatzzahlen bei LOTTO 6aus49
1959 4. Oktober: Beitritt zum Deutschen Lotto- und Toto-Block: Jetzt wird auch in Berlin LOTTO "6aus49" gespielt.
Die Deutsche Klassenlotterie Berlin und die Sporttoto GmbH schließen sich zusammen.
1965 4. September: 1. Liveziehung im TV
1967 8. Oktober: Start der Olympialotterie, aus der später die GlücksSpirale wird
1969 9. August: Einführung der 11er Wette mit 3 Gewinnrängen
1970 7. November: 1. Berlin-Prämie
1975 1. Januar: Errichtung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
4. Januar: Auswahlwette wird zu 6 aus 45
1976 26. Juni: Erste Sonnabend-Ausspielung im Spiel 77
1979 Mit dem 12-Monats-Spielschein wird der Service ausgebaut, der am 1.1.1980 beginnt
1982 Einführung des Mittwoch-LOTTO 7 aus 38 und des Spiel 77 am Mittwoch
1984 Start der Rubbellos-Lotterien in Berlin
1985 Bei LOTTO, TOTO und Spiel 77 auch mittwochs unbegrenzte Spitzengewinne (Quoten-Freigabe) und mit Jackpot
1986 Das Mittwoch-LOTTO ändert sich; jetzt wird auch mittwochs „6aus49“ gespielt, es gibt zwei Ziehungen pro Woche
1990 1. Januar: Einsatzerhöhung im Spiel 77 auf 2,50 DM
7. August: Erweiterung des Geltungsbereiches der Deutschen Klassenlotterie Berlin auf den Ostteil Berlins
1991 23. Februar: GlücksSpirale jetzt ganzjährig spielbar
1. April: Deutsche Klassenlotterie Berlin als einzige Lottogesellschaft Berlins anerkannt
7. Dezember: Einsatzerhöhung bei LOTTO am Sonnabend: Einsatz-Erhöhung auf 1,25 DM, Gewinnplanänderung, 7 Gewinnklassen mit neuer Klasse I ( 6 Richtige mit Superzahl) und neuer Klasse VI (3 Richtige und Zusatzzahl)
1992 3. Oktober: Einführung der Zusatz-Lotterie SUPER 6 mit 2 DM Einsatz
1995 Neues LOTTO am Mittwoch: Einführung der Superzahl auch beim LOTTO am Mittwoch
1996 29. Juli: Die Spielscheine werden online von den Annahmestellen zur DKLB übertragen
1998 Startschuss für die LOTTO-Show und Tele-BINGO
Verleihung des „Goldenen Fußballs“ an die Deutsche Klassenlotterie Berlin-Stiftung durch den Berliner Fußballverband
1999 Am 3. August startet ODDSET - Die Sportwette mit der Kombiwette
Start der Rubbelloslotterie Glücksrakete zum Jahresende
2000 Am 2. Dezember beginnt die neue LOTTO-Dimension: ein LOTTO – Mittwoch wie Samstag. Dieselben Gewinnchancen, ein Jackpot, hohe Quoten. Ein LOTTO – ganz einfach
2001 Ab Mai 2001 können die Berliner ihre Tipps auch über das Internet-Lotto-Spielsystem bei LOTTO Berlin abgeben und mitspielen.
2002 Ab Anfang 2002 ersetzt der € die DM; Einführung des Anteilscheins in Berlin (deutschlandweite Premiere) und der TOP-WETTE bei ODDSET - die Sportwetten von LOTTO
2003 11. Januar: Vor 50 Jahren rollten in Berlin die ersten LOTTO-Kugeln - Berlin feiert den 50. LOTTO-Geburtstag
2004 07. Juli: Einführung der TOTO 13er-Wette, die die 11er Wette ersetzt
08. November: Einführung von KENO – Die Zahlenlotterie und plus 5
KW 53 endet Tele-BINGO
2005 September: ODDSET führt ein zweites Wettprogramm pro Woche ein
2006 März: Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt staatliches Sportwettenmonopol, LOTTO Berlin richtet Werbemaßnahmen noch konsequenter am Spielerschutz aus.
Juni: Die Rubbellose erhalten einen Barccode und sind in jedem Berliner LOTTO-Laden einlösbar
Juni: Abschluss der Einführung einer neuen Generation von Online-Terminals in den LOTTO-Verkaufsstellen.
Ab dem 06. November stellt LOTTO Berlin den Spielbetrieb im Internet ein
2007 April: Anpassung der Bearbeitungsgebühr von LOTTO 6aus49 und TOTO
Mai: Einführung der neuen, kostenlosen LOTTO-Karte
Start der Rubbelloskooperation mit LOTTO Hamburg und Bremen
November: Einführung der Spieler-Karte
2008 Januar: Der Glücksspielstaatsvertrag und das Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag treten in Kraft
Teilnahme von ODDSET, TOTO und KENO nur noch in Verbindung der Spieler- oder LOTTO-Karte möglich
Mai: Teilnahme der GlücksSpirale auf den LOTTO 6aus49-Spielscheinen möglich
Kundenkarte mit Foto-Kennung
2009 Januar: Einführung des "Tipp der Woche" bei der ODDSET Kombi-Wette
Juli: Einführung der Internetseite der LOTTO-Stiftung
www.stiftung-deutsche-klassenlotterie-berlin.de
September: Anpassung der Bearbeitungsgebühr von LOTTO 6aus49
17. Oktober: Berlin-Prämie nur mit SUPER 6 spielbar
2010 Juni: Teilnahme am KENO und plus5 jetzt auch am Sonntag und damit täglich möglich
Juni: Anpassung der Bearbeitungsgebühr
2011 14. - 17. Februar: Zertifizierung nach dem internationalen Standard für verantwortungsvolles Glücksspiel der European Lotteries (EL)
März: Einführung des LOTTO 6aus49 XXL Spielscheins
August: Anpassung der Bearbeitungsgebühr auf einheitlich 0,50 €
2012 17. März: Verkaufsstart von Eurojackpot
23. März: 1. Ziehung von Eurojackpot
25. April: 30 Jahre LOTTO am Mittwoch
16. Oktober: Einführung des Jahresloses bei der GlücksSpirale
12. November: Erneute Öffnung des Internet-Spielangebotes
28./29. November: erfolgreiche Responsible-Gaming-Teil-Zertifizierung
2013 7. Januar: bei Abonnementspiel Verkürzung des Einzugsintervalls
11. Februar: Einführung der mobilen Seite beim Internetspiel
4. Mai: Gewinnplanänderung LOTTO 6aus49
3. Juli: Neue Annahmeschlusszeiten und Start Live-Ziehung auf www-lotto.de
August: Einführung einer Facebook-Seite für LOTTO Berlin
26. August: Einführung des GlücksSpirale-Wunschloses
29. November: Teilnahmemöglichkeit an GlücksSpirale, Spiel 77 und SUPER 6 beim Eurojackpot sowie Einführung des XXL-Spielscheines
2014 05. - 07. März: erfolgreiche EL Re-Zertifizierung
1. April: Einstellung des Angebotes der "Gemeinschaftssysteme Profi und ProfiPlus"
1. April: Einführung des Jahresloses "Gold" bei der GlücksSpirale, das bisherige Jahreslos (1/5 Los) wird zu "Silber"
10. Oktober: Änderung der Eurojackpot Eurozahlen auf 2 aus 10
29. Dezember: Einstellung des ODDSET-Spielangebotes
2015 1. Januar: Hauptgewinn der GlücksSpirale kein Mindestbetrag mehr sondern fest 7.500 Euro/Monat
8. Juni: Die Generalversammlung der Association of European Lotteries wählt den Vorstand von LOTTO Berlin, Hansjörg Höltkemeier, zu ihrem Präsidenten für die nächsten 2 Jahre
7. September: Start der LOTTO-App
12. - 14. Oktober: erfolgreiche Responsible-Gaming-Teil-Zertifizierung
2016 13. September: Einführung des Zusatzspiels "Die Sieger-Chance"